Wanderungen 2017

 

 

Unstruttal

Ein sonniger Frühherbstmorgen führte uns am 17. September in das ca. 6 km lange Naturschutzgebiet Unstruttal zwischen Großvargula und Nägelstädt.

Inmitten normalen Ackerlandes überraschte uns ein ruhiges, paradiesisches Tal.

Wir folgten dem geschotterten Radwanderweg mit Blick auf Hänge, die zum Teil mit Weinbau bewirtschaftet sind und entlang an baumbestandenen Flussauen, in denen Schafe grasen. Auf den Wegen liegen verstreute Äpfel.

Überdachte Rastplätze zwischen den Obstwiesen und Laubwäldern bieten Gelegenheit zum Picknick.

Pünktlich zum Mittag erreichen wir den  Imbiss & Grill "Zum Unstruttal", ein sehr einladendes Lokal mit Kinderspielplatz, Räucherofen für frischen Fisch und großem Biergarten. Bei der Speisenauswahl sollte man den Empfehlungen des Hauses folgen und nicht zuerst auf die ebenfalls angebotenen Thüringer Klassiker zurückgreifen.

Wir verweilten dort nahezu zwei Stunden bei schönster Mittagssonne, um anschließend auf der anderen Seite der Unstrut den Rückweg durch das bewaldete Flussufer anzutreten. Der Weg folgt ein Stück dem Lutherweg vorbei an der Lohmühle Nägelstädt. Ein heftiger Regenschauer und rasch aufgeweichte Waldwege trübten das Vergnügen nur kurzzeitig, auf den letzten 2 Kilometern trocknete die Sonne bereits alles wieder.

Wir haben auf dieser Wanderung ein faszinierendes und wenig bekanntes Fleckchen Thüringen entdeckt.

 

 

flacher Zugang zur Unstrut
der Radweg zwischen Großvargula und Nägelstädt
Blickfang
die Infotafel zum Naturschutzgebiet
Frühstücksrast
Der Imbiss "Zum Unstruttal"
auch noch Imbiss-Gelände
Lutherweg im Unstruttal
das Wasserrad der Lohmühle Nägelstädt
Rückweg durchs Grüne teilweise im Regen
Schafe in den Flussauen
unzählige Apfelbäume entlang des Tales

Schlauchbootfahrt auf der Saale

An diesem Sommersonntag am 18. Juni hatten wir mal keine Lust auf eine klassische Wanderung. Stattdessen ging es mit dem Schlauchboot die Saale entlang. Start war bei KanuTours Camburg, alles sehr professionell, Schwimmwesten sind Pflicht usw.. Nach kurzer Unterweisung wurden die beiden Boote, auf welche wir uns verteilten, in die Saale gesetzt und los ging es mit der Strömung Richtung Bad Kösen. In so ein Boot passen mehr Leute, als man glaubt, wir saßen z. B. mit 9 Mann in einem.

Dann ist alles sehr entspannt. Dank der Strömung muss man nicht viel paddeln, nur hin und wieder steuern, um allzu flache Stellen zu umfahren. Die Saale ist auf diesem Abschnitt nur zwischen 30 cm und 1 1/2 Meter tief. Entsprechend auch der Hinweis am Anfang : "Wenn Sie ins Wasser fallen, versuchen Sie es erstmal mit laufen statt schwimmen".

Die Ruhe des Wassers verfehlt nicht ihre Wirkung, wir ließen Füße und Seele baumeln, hin und wieder wurde geplaudert und immer mal aus dem Rucksack gegessen und getrunken. Die Saaleufer beidseits sind schön bewaldet, zum Teil mit Blick auf Weinhänge, also wirklich sehr ansprechend.

Gegen 13.00 Uhr erreichten wir das Gasthaus Schloss-Saaleck, dort kann man nicht nur einkehren, man muss es, weil es das einzige auf dieser Strecke unter Mittag erreichbare Gasthaus mit Bootsanleger ist. Dieses Alleinstellungsmerkmal führt dann auch zu schlechtem Essen bei überteuerten Preisen. Aber man hat einen schönen Blick auf die Saale und bei dem Wetter haben wir den Platz im Biergarten wirklich genossen.

Die nächste Saale-Brücke musste man etwas aufmerksam ansteuern, da eine Insel in der Mitte zum Auflaufen der Boote führt. Weiter ging es Richtung Bad Kösen, wir sahen die Ilm einmünden und waren nach dem Mittagessen erst recht schläfrig. Genau die richtige Verfassung, um in aller Ruhe auf dem Wasser vor sich hin zu gleiten. Am Anleger in Bad Kösen fuhr uns gegen 16.00 Uhr ein Bustransfer von KanuTours zurück zum Parkplatz.

Wir können so eine Bootstour nur jedem empfehlen, man hat eine kurze Auszeit und genießt einfach das Wasser und die Natur.

kleine Stärkung vor dem Start
Einsetzen der Boote in Camburg
man spürt die magische Stimmung auf dem Wasser
Boot I
Boot II
Anleger am Weingut Zahn - leider wasserseitig kein Zugang zum Objekt
Gasthaus "Schloss Saaleck"
Blick auf die Rudelsburg über Bad Kösen
Blick auf Burg Saaleck
Rücktransfer von Bad Kösen
 
 

Rhododendrongarten Bad Berka

Am sehr sommerlichen Sonntag, den 28. Mai starteten wir morgens in Bad Berka Richtung Kneipp-Becken am Gottesbrünnlein, wo sich die ersten müden Wanderer erfrischen konnten. Dann ging es zum Rhododendrongarten, einem Wildgarten im Wald, der um diese Zeit in voller Blüte steht. Weiter folgten wir den ausgeschilderten Wegen durch den maigrünen Wald zum Paulinenturm, welcher erfreulicherweise wieder bewirtschaftet wird. 

Wir erreichten das Lokal gegen 13:00 Uhr und widmeten uns einer langen, schattigen Mittagseinkehr bei gutem Essen und Trinken. Wer wollte, erstieg noch den Paulinenturm und genoss von dort oben die weite Aussicht ins Thüringer Land. Auf direktem Weg wanderten wir dann talwärts zurück nach Bad Berka, am Goethebrunnen probierten wir das eisenhaltige Heilwasser, welches uns ewige Jugend und Schönheit verspricht.

Gegen 16:00 Uhr verabschiedeten wir uns und traten die Heimfahrt an.

Rhododendrongarten I
Rhododendrongarten II
Rhododendrongarten III

Wanderwochenende im Thüringer Wald

Das lange Wochenende nutzten wir dieses Jahr für unser Wanderwochenende, welches wir vom 28. April bis 1. Mai in Friedrichshöhe im Thüringer Wald verbrachten. Und wo lässt es sich schöner wandern als am Rennsteig. Zusammenfassung: kühl aber schön und gesellig.

Frühjahrswanderung in der Schmücke

Unsere diesjährige Frühjahrswanderung starteten wir am Sonntag, den 12. März im - noch ;) - benachbarten Kyffhäuserkreis. Von Hauteroda aus folgten wir dem Schrecke-Finne-Schmücke-Weg und seinen Abzweigungen bei schönem Frühlingswetter nach Beichlingen. Die Gegend ist landschaftlich sehr reizvoll: grün, idyllische Bachläufe, sanfte Anhöhen; kurz gesagt alles, womit wir im Thüringer Becken kaum aufwarten können.

Im Laubwald konnten wir bereits Schneeglöckchen und Märzenbecher bewundern. Zur Frühstücksrast lud der Grill- und Rastplatz Kammerforst bei Burgwenden ein. Da die Wanderwege häufig nicht gekennzeichnet sind, kamen wir mehrmals von der Richtung ab und kletterten dann querfeldein einen waghalsigen Abhang zum nächsten Hauptweg hinunter. Im Schloss Beichlingen trafen wir gegen 13:00 Uhr zum Mittagessen ein. Die Schlossanlage und das Restaurant sind wirklich sehenswert, aber die Menükarte ist überschaubar und der Service... weder freundlich noch schnell. Dennoch gut gestärkt traten wir anschließend den Rückweg nach Hauteroda an, wiederum aufgrund fehlender Wegweiser und Orientierung teilweise im Zickzack.

Dank gebräuchlicher Navi-Apps fanden wir nach einem herrlichen Tag am späten Nachmittag zu unseren Autos zurück und traten die Heimfahrt an.

Unterwegs auf dem Schrecke-Finne-Schmücke-Weg
Frühlingsgruß
Frühstück auf dem Kammerforst
Auf der Suche nach dem Weg
hier ging es durchs Gelände
das Restaurant von Schloss Beichlingen
Schloss Beichlingen
Idyllisch
Blick auf Hauteroda
 
 
 

Winterwanderung im Lutherjahr

Damit das Reformationsjubiläum nicht spurlos an uns vorbeizieht, fand unsere erste Wanderung auf dem Lutherweg statt.

Bei eisigem Winterwetter trafen wir uns am Sonntag, den 22. Januar morgens am Freibad in Möbisburg, um von dort mit dem Stadtbus nach Erfurt zu fahren. Aufgrund der Kälte hielten wir unser Frühstückspicknick nicht im Freien, sondern im Empfang des Augustinerklosters Erfurt, in welchem Luther seine Karriere als Mönch begonnen hat. 11:00 Uhr schlossen wir uns der Führung durchs Kloster an, die recht interessant war, z. B. litt auch Luther bereits unter burn out. Anschließend ließen wir uns von einer eigens für Lutherwege vorgesehenen App südwestlich aus der Stadt heraus auf den Lutherweg Richtung Arnstadt führen. Nur am Domplatz wurde nochmal ein kleiner Stopp für einen Glühwein to go eingelegt. Kurz nach 13:00 Uhr erreichten wir das Gasthaus "Zum Birnbaum" in Erfurt-Hochheim, wo wir uns ausgiebig aufwärmen und kugelrund essen konnten. Der Lutherweg führt weiter parallel an der Gera entlang, nach weiteren 3 km erreicht man das unter Erfurtern sehr beliebte Bachstelzencafé in Bischleben. Und weil es so beliebt ist, war es auch brechend voll. Nur ein paar ganz frostharte Wanderfreunde hielten sich für ein Stück richtig guten Kuchens und eine Tasse Kaffee im bewirtschafteten Außenbereich des Cafés auf, während der größere Teil der Gruppe eilig weiterzog. Das letzte Wegstück verlief romantisch direkt am Gera-Ufer, wo man z. B. einen Blick auf die zum Loftwohnen beeindruckend umgebaute alte Bischlebener Mühle werfen konnte  und nach 2 km erreichten wir wieder unseren Parkplatz am Freibad.

 

 

Winterlandschaft
Lutherdenkmal vor der Kaufmannskirche am Anger Erfurt
im Hof des Augustinerklosters
Außenbereich Bachstelzencafé
Gerabrücke bei Hochheim
die Gera

15 Jahre Wanderfreunde

 TA-Bericht:

Thomas Rötscher aus Mannstedt berichtet über "15 Jahre Wanderfreunde Buttstädt":

Matt Lamb (1932-2012) ist ein amerikanischer Künstler, der im Jahr 2008 in einer Kunstaktion die Dorfkirche in Bergern im Landkreis Weimarer Land ausgemalt hat. Dies ahnten die Wanderfreunde aus Buttstädt jedoch nicht, als sie der Dorfkirche auf einer Wanderung Ende März 2014 einen kurzen Besuch abstatten wollten. Als die Tür aufging, traf einige von ihnen fast der Schlag, "Ist das Kunst, oder ...?" Die Bemalung der Kirche gibt jedenfalls reichlich Stoff für Diskussionen und wird den Wanderfreunden dauerhaft in Erinnerung bleiben.

Dieses und viele weitere Erlebnisse haben die Wanderfreunde Buttstädt in den vergangenen fünf Jahren seit ihrem 10-Jährigen (TA berichtete) wieder gesammelt. Wanderungen führten in das Eichsfeld, den Harz, die Rhön, den Thüringer und den Bayrischen Wald, nach Würzburg und nach Oberfranken, aber auch in die nähere Umgebung bei Weimar und Jena, entlang der Saale und entlang der Unstrut.

Am 21. Januar 2017 fand im Vereinsraum des Rathauses in Buttstädt, den die Stadt für Vereine kostenfrei zur Verfügung stellt, eine kleine Feier zum 15-jährigen Bestehen statt. Vom Blumenschmuck auf den Tischen über Getränke und Essenbestellung bis hin zu Live-Musik und einer umfangreichen Bilderpräsentation hat jeder der Wanderfreunde eine Kleinigkeit beigetragen, so dass die Veranstaltung schnell und einfach organisiert war.

In einer kurzen Festrede fasste ich die Höhepunkte der letzten Jahre noch einmal zusammen, dankte allen, die zum Gelingen der mittlerweile rund 120 gemeinsamen Wanderungen beigetragen haben und ging auch auf die soziale, ökologische und wirtschaftliche Bedeutung des Wanderns ein – immerhin haben die Wanderfreunde über die Jahre hinweg alles in allem schätzungsweise mehr als 50?000 Euro aus ihren Privatschatullen in den Wirtschaftskreislauf gegeben.

Hendrik Blose, Bürgermeister der Stadt Buttstädt, der als Gast ebenfalls eingeladen war, nahm den Ball auf und berichtete über aktuelle Vorhaben der Stadt, beispielsweise die weitere Umgestaltung des Roßplatzes und die Umgestaltung und Begrünung der Windhöfe; brennend interessierte die Anwesenden natürlich auch das Thema Rad- und Wanderwege in und um Buttstädt. Am vergangenen Sonntag erfolgte dann der Start ins Wanderjahr 2017. Vom Schwimmbad in Möbisburg bei Erfurt aus ging es zunächst mit dem Linienbus hinein in die Landeshauptstadt.

Mit dem Augustinerkloster, und einer Führung dort, wurde eine der bedeutendsten Wirkungsstätten Martin Luthers in Augenschein genommen. Danach ging es – nach einem Glühwein auf dem Domplatz – bei herrlich kaltem Winterwetter zu Fuß weiter nach Erfurt-Hochheim zum Mittagessen und schließlich an der Gera entlang zurück zum Ausgangspunkt.

An dieser Stelle folgt der Aufruf: "Machen Sie mit!" Informationen zu den Wanderfreunden und den nächsten Wanderterminen finden Sie auf der Internetseite der Stadt Buttstädt unter Leben in Buttstädt\Vereine.

Nahziele
Fernziele
Wandern in eine Richtung
Technik
Rückblick
Festrede
Grußwort Bgm
Dialog der Redner
Preise beim Wanderquiz
Gewinnerin des Wanderquiz
Musik
Gemütliche Runde I
Gemütliche Runde II
Gemütliche Runde III
Gemütliche Runde IV
 
 
 

Wanderungen 2016

 

 

Adventswanderung Freyburg a. d. Unstrut

Am 3. Advent, den 11. Dezember, führte uns unsere Wanderung erneut ins Saale-Unstrut-Weinbaugebiet. Wir starteten morgens in Freyburg a. d. Unstrut und wanderten parallel zur Unstrut mit Blick auf die Weinberge Richtung Zscheiplitz, einem höher gelegenen Weindorf, inzwischen Ortsteil von Freyburg.

Das Wetter war anfangs stürmisch und regnerisch, später aber heiter, so dass uns weite Ausblicke ins Saale-Unstrut-Tal vergönnt waren. Über die Zeddenbacher Mühle stiegen wir zum Kloster Zscheiplitz an und machten an einem Aussichtspunkt, der auf den Rückzug von Napoleons Truppen über die Unstrut hinwies, Rast.

Zum Mittag kehrten wir im Gasthaus Pretzsch ein, wo wir nicht eben günstig, aber absolut vorzüglich bewirtet wurden. Das Gasthaus liegt unmittelbar benachbart zum Weingut Pawis, dieses hatte aber außerhalb der Saison nicht geöffnet. Zurück ging es durch Zscheiplitz, vorbei an wohlhabenden - dem Weinbau sei Dank -, aber auch leerstehenden Anwesen, die von vergänglicher Pracht zeugten. Wir folgten dem oben gelegenen Geopfad nach Freyburg und hatten Aussicht bis Naumburg, so dass wir den Naumburger Dom sowie seine kleinere Kopie in Freyburg in einer Flucht bewundern konnten. In Freyburg selbst führte der Weg vorbei an der Sektkellerei zur Winzergenossenschaft, wo wir uns auf dem dortigen Weihnachtsmarkt zu Winzerglühwein aufhielten und im Shop Gelegenheit gehabt hätten, sämtliche Saale-Unstrut-Weine zu kaufen.

Anschließend traten wir die Rückfahrt an, einige Wanderfreunde ließen die Weihnachtsstimmung noch in Balgstädt zu Kaffee und Kuchen ausklingen.

Im Hintergrund die Weinberge
Wehr vor der Zeddenbacher Mühle
Unstrutbrücke zur Zeddenbacher Mühle
Frühstücksrast am Aussichtspunkt "Heimatblick"
Aussichtspunkt vor der Klosterkirche
Blick auf Freyburg
Blick ins Unstruttal bei Freyburg
Klosterkirche Zscheiplitz
Eingang zum Klostergarten
Fast wie das berühmte Fenster von Ludwig dem Springer auf der Burg Giebichenstein bei Halle/Saale - hier eben Klosterkirche Zscheiplitz an der Unstrut
Eingang zur Rotkäppchen-Sektkellerei
Weihnachtsmarkt bei der Winzergenossenschaft

Wanderwochenende Thüringer Rhön

Das lange Wochenende nutzten wir für einen Abstecher erneut in die Rhön, diesmal Thüringer Teil. Am Freitag, den 30. September quartierten wir uns im Gasthaus "Zur Einkehr" in Kaltennordheim ein und am Montag, den 3. Oktober wieder aus. Dazwischen lagen eine sehr angenehme Herberge, günstig und gutes Essen, zwei volle Wandertage in der schönen Rhön, sogar schönes Herbstwetter mit Blick zur Wasserkuppe, einige Rasten und abendliche Geselligkeit.

lustiges Baumversteck
Rasthütte
Rastplatz
Gruppenbild mit schönem Wetter
Gruppenbild mit Aussicht
 
 
 

Herbstwanderung Tabarz

So verregnet unsere Sommerwanderung war, so sommerlich fanden wir uns am 11. September zur Herbstwanderung im Thüringer Wald ein. Morgens trafen wir uns am Tennisplatz Tabarz, um zur Tanzbuche anzusteigen. Das Restaurant erreichten wir pünktlich zur geplanten Mittagseinkehr, welche wir bei schönstem Sommerwetter im Freien genießen konnten.

Anschließend ging es weiter durch den immer noch grünen Wald, von Herbstlaub keine Spur, über den Aschenberg mit Blick auf den Inselsberg und zurück nach Tabarz. Auch für erfrischende Fußbäder im Gebirgsbach oder im Kneipptretbecken Lauchagrund blieb genügend Zeit.

Auf der Suche nach einer Kaffeepausen-Gelegenheit auf dem Rückweg wurden wir allderdings von der sprichwörtlichen "Thüringer Gastlichkeit" einmal mehr nicht überrascht. Die Waldcafes geschlossen oder überfordert, unten im Ort sah es nicht besser aus. Sonnenschein, Sonntag und Gäste... einfach zuviel für die heimische Gastronomie. Ein Happy-End fanden wir dann im Café Eiszeit, mit leckeren Eisbechern im Straßenverkauf und einem gemütlichen Platz vor dem Haus. Gegen 16.30 Uhr traten wir die Rückfahrt nach Hause an.

Diese Wanderung war nicht unbedingt unsere längste, aber aufgrund des Höhenprofils und der zahlreichen Anstiege recht anspruchsvoll.

Stichwort Höhenprofil ;)
Zeit zum Frühstück
Blick zum Inselsberg
Gipfelkreuz Aschenberg Tabarz
Idylle hat viele Gesichter - Impression I
Idylle hat viele Gesichter - Impression II

Buttstädter Wanderung

Am 25. Juni haben wir in Gemeinschaftsarbeit mit der FFW Buttstädt eine Nachmittagswanderung für die Buttstädter organisiert. Aufgrund der heißen Temperaturen starteten wir erst 17:00 Uhr am Schwimmbad und wanderten auf dem Mittelweg vorbei bei Deublers Gedenktafel für Wenigenbuttstädt gemeinsam zum Herzteich.

Zurück ging es den oberen Weg zur Niederreißener Straße, die Wanderung endete gegen 18:30 Uhr an der Deponie, um uns einer Grillparty der Feuerwehr dort anzuschließen. Kurz vor dem einsetzenden Sommergewitter am Abend traten wir den Heimweg an.

auf dem Mittelweg
Dank dem Buttstädter Schäfer für dieses idyllische Bild
blühende Felder am Wegrand
Blick auf Buttstädt
ein Regenbogen
geselliger Abschluss

Drachenschlucht bei Eisenach

Am Sonntagmorgen, 12. Juni um 10 Uhr trafen wir uns auf dem Parkplatz des ältesten und derzeit nicht bewirtschafteten Ausflugslokals "Phantasie" im Eisenacher Mariental und steuerten unmittelbar die nahe gelegene Drachenschlucht, eine ca 2,5 km lange, romantische Klamm an. Man läuft hier teilweise auf Holzbohlen unter denen ein kleiner Bach entlang fließt, stetig bergauf. Die Klamm ist an der engsten Stelle nur etwa 70 cm breit.

Oben angekommen trifft man auf die Hohe Sonne, ein Forstgebiet am Rennsteig, am Platz gibt es einen Imbiss, der eigentlich allen Ansprüchen von Ausflüglern und Wanderern genügt. Das optisch beherrschende Gebäude des früheren Jagdschlösschens, später als Gaststätte und Hotel genutzt, steht seit 1985 unbewirtschaftet und harrt der Dinge, die da kommen mögen. Aufgrund des einsetzenden Regens verweilten wir ca. 1 Stunde unter den überdachten Imbissplätzen, um dann dem Wetter trotzend mit Schirm und Regenjacke gerüstet, unsere Wanderung durch den herrlich grünen Laubwald über die Weinstraße zur Landgrafenschlucht fortzusetzen. Diese ist etwas weniger zerklüftet, als die Drachenschlucht, aber ebenfalls sehr reizvoll. Begleitet wurden wir durch Bergbächlein, die unablässig der Hörsel zufließen und mitunter sehr hübsche kleine Wasserfälle an den Felswänden erzeugen.

Für uns besonders interessant war festzustellen, dass die Schluchten erstmals vor ungefähr 200 Jahren durch einen Herrn Gottlob König erschlossen und begehbar gemacht wurden. Dieser Gottlob König wurde 1779 in Hardisleben geboren, wo wiederum sein Vater Amtsschreiber war.

Nach dem Abstieg durch die Landgrafenschlucht hinunter ins Mariental konnte man die bisher 11 km lange Wanderung zum Rundweg schließen und wieder zum Parkplatz gehen, wovon aufgrund des Wetters auch wenige Wanderfreunde Gebrauch machten. Die anderen wanderten jetzt wieder bergan zur 4 km entfernten idyllischen Sängerwiese, wo sich erneut die Gelegenheit zur Einkehr in der Sängerwiesenhütte, einem sehr beliebtem Ausflugslokal bot. Anschließend führt noch ein schmaler Serpentinenweg zur Wartburg, von dort geht es hinunter zurück ins Mariental.

Eingang zur Drachenschlucht
Moos und Wasser - wildromantisch
Der Weg über die Drachenschlucht
mögliche Richtungen von der Hohen Sonne aus
ab Nachmittag mit Regen
Blick zur Wartburg

Wanderwochenende Bodetal/Harz

Unser Frühlings-Wanderwochenende vom 22. bis 24. April führte uns in den Harz, diesmal ins Bodetal. In Altenbrak in der Pension "Harzresidenz" kamen wir behaglich und günstig unter und wärmten uns am Ankunftsabend mit Grill, Rostwürsten und Nordhäuser Johanisbeere auf. Bei alledem genossen wir die unmittelbare Nachbarschaft einer Koppel mit Kamerunschaften und die beschauliche Aussicht auf den Ort.

Am Sonnabend morgen machten wir uns auf, den Bodeweg - zugleich Harzer Hexenstieg - zu erwandern. Vorbei an einer Forellenzuchtanlage ging es zum Stemberghaus mit der Köhlerhütte, wo die erste Gelegenheit zum Durstlöschen genutzt wurde.

Unser nächstes Etappenziel war der Aussichtspunkt Rotestein mit wundervollem Blick auf den Rappbodestausee. Hier hielten wir Rast, um uns aus unseren Rucksäcken zu stärken und die herrliche Umgebung des Oberharzes auf uns wirken zu lassen.

Dann wurde es Zeit, eine Mittagseinkehr anzusteuern, der Weg führte uns aber erstmal zur Staumauer und den Abenteuerangeboten von Harzdrenalin. Ein Wanderfreund wagte die Reise am Drahtseil ca. 1 km lang über den Stausee hinweg und wir erwarteten ihn neugierig auf seinen Erlebnisbericht am Ziel dieses Nervenkitzels. Nachdem wir ihn unversehrt in Empfang genommen haben, folgten wir dem Uferweg bis Wendefurth, wo man sich zwischen mehreren Lokalen für frische Fischbrötchen entscheiden konnte.

Zurück nach Altenbrak wanderten wir immer an der Bode entlang, an deren Ufer zahlreiche idyllische Wochenendgrundstücke gelegen sind. Nach ca. 18 km erreichten wir wieder unsere Pension. Natürlich geht es im Harz immer bergauf, bergab, aber die Wanderung war nicht allzu beschwerlich. Und wir wurden durch den zwar kühlen, aber freundlichen Frühlingstag, den sattgrünen Wald mit Blütenteppich in allen Farben, die herrlichen Ausblicke und das wildromantische Bodetal für alle Strapazen gut entschädigt.

Leider hatte die nebenan gelegene Jägerbaude, in der wir es uns zum Abendessen gut gehen lassen wollten, geschlossene Gesellschaft, so dass wir das Cafe Fontane am Berg gegenüber wählten. Schon ein Blick ins Kuchenbuffett ließ uns das Wasser im Mund zusammen laufen und einige Wanderfreundinnen beschlossen, dass nach dem recht guten Abendessen so ein Dessert auf jeden Fall noch passt. 

Da das am Sonntag einsetzende Aprilwetter nicht zu weiteren Ausflügen in die Natur einlud, fuhren die meisten nach dem Frühstück und einem gelungenen Wanderwochenende direkt wieder nach Hause.

 

 

Blick auf die Schafweide neben der Pension
unsere Pension "Harzresidenz" in Altenbrak
Grillbuffet am Freitag abend
gutes Essen macht natürlich Durst
für uns galt der Weg oben rechts
das Bodetal wird von schmucken Anwesen gesäumt
Aussicht ins Bodetal
Aussichtspunkt "Roter Stein"
Rappbodetalsperre I
Rappbodetalsperre II
Rappbodetalsperre III
Ein idyllischer Minizoo an der Köhlerhütte
Blick von der Staumauer zum Megazipline-Start
der Weg der Seilrutsche über das Staubecken
Ankunft unseres "Megazipliners"
 
 
 

Winterwanderung Oberhof

Am Sonntag, den 17. Januar wählten wir für unsere Winterwanderung Oberhof und Umgebung aus und wurden auch in einem Wintermärchen empfangen. Treffpunkt war der Parkplatz an der Therme H2O, von dort ging es durch den Ort zum Rondell. Das ist längst keine einsame Straßenkreuzung mehr, sondern ein mit Imbissversorgung aufgewerteter Rastplatz. Dem Bratwurstduft widerstanden wir aber tapfer, da in ca. 1 km eine Frühstücksrast geplant war. Zum Mittag kehrten wir in der gut gefüllten Thüringer Hütte ein, wo wir uns zwei Tische erkämpften und dank des Selbstbedienungskonzeptes auch jeder eine Mahlzeit erstehen konnten. Nach dem Mittag liefen wir vorbei an den Wintersportstätten und einem Blick in die Skihalle zurück zum Parkplatz. Alles in allem eine kurze, aber sehr stimmungsvolle Winterwanderung. Wer wollte, konnte sich anschließend in der Therme erholen und aufwärmen.

Start in Oberhof
noch ohne Konkurrenz durch Skiläufer
Es war wirklich alles unterwegs
traumhafte Winterstimmung
Gruppenbild
die Ski-Arena
die Ski-Halle
der Sessellift
 
 
 
 

Wanderungen 2015

 

 

Adventswanderung in den Weinbergen

Am 4. Advent starteten wir zu unserer Adventswanderung, diesmal - wie ganz Thüringen - bei schönstem sonnigen Frühlingswetter. Die Weinmeile Naumburg - Roßbach bemühte sich mit dem Advent in den Weinbergen aber sehr um weihnachtliche Stimmung und der Winzerglühwein schmeckte auch bei 15 Grad.

Die Adventsmeile umfasst ca. 16 Weingüter verdichtet auf 5 km, d. h. mann muss wenig laufen und viel konsumieren. Auch letzte Weihnachtsgeschenke konnten in den Höfen erworben werden, am Nachmittag kehrten wir satt und beseeligt nach Hause zurück.

Herzlich Willkommen
4. Advent 2016 Weinberge Naumburg - Roßbach
Winteräpfel oder Christbaumkugeln?
Was für ein cooler Weihnachtsmann
 
 
 
 
 

Herbstwanderwochenende Bayerischer Wald

Ein verlängertes Wochenende vom 8. bis 11. Oktober überzeugte uns davon, dass ein Skiparadies auch im Herbst ganz reizvoll ist. Zunächst lockte uns das Sporthotel am Pfahl in Viechtach mit unschlagbaren Pauschalangeboten inkl. Wellnessbereich und Freigetränken.

Nach dem ersten gemütlichen gemeinsamen Abend starteten wir Freitag morgen zunächst motorisiert an den Fuß des Großen Arber und machten uns von dort bei ruhigem und schönem sonnigen Herbstwetter an den Aufstieg. Wem das zu beschwerlich war, der nutzte die 6-er Gondelbahn.

An der Bergsstation kehrten wir zu Mittag in das Arber-Schutzhaus ein, welches mit bayrischer Gastlichkeit - freundlich, reichlich, günstig, schmackhaft - überzeugte. Anschließend ging es über das Gipfelkreuz in Richtung Mittagsplatzl. Ein Blick auf den kleinen Arbersee war uns nicht vergönnt, da sich dieser im Nebel versteckte, wohl aber ein wunderschöner Ausblick später auf den großen Arbersee. Hinter dem nächsten Etappenziel mit dem idyllischen Namen Mittagsplatzl verbirgt sich eine weitere Anhöhe, welche über einen Naturerlebnispfad mit unbefestigten und steilen Anstiegen zu erreichen war. Alle, die für den Aufstieg zum Arber die Gondelbahn gewählt hatten, waren jetzt froh um die gesparten Kräfte. Der südliche Abstieg stellte den sportlichen Höhepunkt der Wanderung dar.

Einige Wanderfreunde fuhren noch auf einen Abstecher nach Bodenmais um in Joskas Kristallwelt zu shoppen. Der Abend wartete mit Pauschalmahlzeit, Wellnes, Freibier und Geselligkeit.

Für Sonnabend war dann die Wanderung über den Pröller vorgesehen. Bei kühlem aber freundlichen Wetter starteten wir in Hinterviechtach und folgten über den Nordhang einem allmählichen Aufstieg auf den Gipfel bei herrlichstem Talblick, der Weg gesäumt mit Pilzen und Heidelbeerkraut. Der örtliche Waldverein hat gestalterische Arbeit geleistet und bietet mit Holzmännlein und Sinnsprüchen jede Menge Waldpädagogik.

Am Gipfelkreuz machten wir Rast, flohen dann aber vor plötzlich aufziehendem Nebel und Wind rasch zu unserer Mittagseinkehr in Hinterwies, die ebenfalls nicht enttäuschte. Der Abstieg ließ erahnen, wie schön es hier im Winterurlaub sein muss. Das Pröllergebiet gilt bei Skifreunden als günstiges und nicht überlaufenes Wintersportparadies. Pilze sammelnd stiegen wir zum Ausgangspunkt in Hinterviechtach hinab, wo einige Wanderfreunde noch auf Kaffee und Kuchen einkehrten.

Zufrieden über ein gelungenes Wanderwochenende traten wir Sonntag nach dem Hotelfrühstück die Heimreise an.

Der Herbst hat Einzug gehalten
Blick über die Skipiste zum Großen Arber
Ein Tor in den Wolken
Gipfelkreuz Großer Arber
Panoramablick zum Großen Arbersee
Joskas Kristallwelt in Bodenmais
Start zum Pröller in Hinterviechtach
Skipiste Pröller-Nordhang
Ein Baum-Männchen vor der Skihütte
ein märchenhaftes Exemplar
Abstieg über den Pröller-Südhang
Verwerfung der Jagdgilde - Ein Wildgehege mit Ansitz

Singer Berg

Unsere Sommerausklangswanderung führte uns diesmal in den südlichen Ilm-Kreis. Herbstlich kühlnasses und windiges Wetter empfing uns in Gräfinau-Angstedt am Treffpunkt und begleitete uns den ganzen Tag. Von dort aus wanderten wir immer nah am Ilmradweg zunächst zum Ort Singen und zum Singer Berg. 

Nach einer kurzen Pause am Wegweiser zu Fuße des Berges machten wir uns an den Anstieg. Glückliche Fügung, unsere Wanderung fiel auf den Tag des alljährlichen Singer-Berg-Festes. So war für Unterhaltung und unser leibliches Wohl bestens gesorgt. Nächstes Etappenziel am Fuße der anderen Seite des Berges war die Mueumsbrauerei Schmitt, die kleinste Thüringer Privatbrauerei, nunmehr 130 Jahre alt. Zu DDR-Zeiten ein Geheimtipp, lebt die Brauerei vom Kult vergangener Zeiten, der Brauer und das Ambiente setzen Staub an, der Rost brannte an diesem Sonntag nicht und das trübe, herbe Bier ist einfach Geschmackssache. Vielleicht wird es ja mal wieder das urige Plätzchen, das es einmal war.

Nachdem ein Regenschauer abgeklungen war, traten wir den Rückweg von der Brauerei zum Parkplatz an und starteten gegen 16.00 Uhr gen Heimat.

 

 

Blick zum Singer Berg
Der Singer Berg - die höchste Erhebung im Thüringer Becken
Idyllische Weideflächen
Aussichtspunkt - beachtlich Möbel Höffner ist zu sehen
auch hier ein Lutherweg
Endlich Pause
Singer Bergfest 2015
Mittagsrast beim Bergfest
Schmitts Museumsbrauerei
 
 
 

Frühsommer - Über den Ettersberg

Etwas verfrüht in unserem Wanderjahr, dafür aber bei nahezu sommerlichen Temperaturen und Sonne nach etlichen grauen Tagen sind wir am 31. Mai zu unserer Sommerwanderung aufgebrochen. Start war in Ottstedt am Berge über Wiesen leicht bergauf Richtung Buchenwald. Zwiespältige Empfindungen, die Geschichte ist jedem bekannt und dennoch ist es ein sehr schönes Wandergebiet, teilweise wegen der Bodenbeschaffenheit und des Baumbestandes Naturschutzgebiet. Der Waldboden war übersät mit Bärlauch, was dem Wald irritierenderweise anstelle des typischen frischen Waldgeruches ein Wursbrotaroma verlieh. Wir folgten ein Stück dem Geowanderweg, besichtigten den Erdfall und liefen vorbei am Lager, den ehemaligen Patrouillenweg entlang.

Nach einem Picknick gelangten wir über die Zeitschneise zum Pücklerschlag und der Prinzenschneise mit einem herrlichen Blick auf Schloss Ettersburg. Der Hang vor dem Schloss ist im Winter ein sehr beliebter Rodelberg.

An der Schloßremise ist ein Imbiss, den nutzten wir für die Mittagseinkehr. Die Nähe zu Weimar bringt es mit sich, dass es dort belaufen und nicht übertrieben preiswert ist. Dann traten wir den Rückweg nach Ottstedt an, diesmal durch die Stelen der Gräberfelder des sowjetischen Speziallagers 2, was uns erneut schaudern ließ. Nach ca. 13 km erreichten wir am Nachmittag den Ausgangspunkt, insgesamt eine Wanderung von mäßiger Schwierigkeit.

Blick auf Ottstedt a. B.
Der Steinbruch
Wanderweg an den Lagergeländen
Gruppenfoto der Wanderung
durch die Zeitschneise zum Schloss Ettersburg
Blick von der Prinzenschneise auf Schloss Ettersburg

Wanderwochenende Bayerische Rhön

Unsere Wochenendwanderung im Frühjahr führte uns vom 10. bis 12. April in die Bayerische Rhön. Als Unterkunft wählten wir das Gästehaus Hüfner in Motten OT Speicherz.

Die Anreise war verbunden mit einem schönen Frühlingstag, so dass abends im idyllisch am Bach gelegenen Garten des Gästehauses gegrillt werden konnte. Das Gästehaus selbst ist preiswert, sauber, geräumig und nett eingerichtet und die Wirtsleute lassen einen weitgehend in Ruhe. Frühstück bestand außer Brötchenservice aus Selbstverpflegung, für welche die Wanderfreunde reichlich vorgesorgt haben.

Die Rhön ist touristisch sehr gut erschlossen und ausgeschildert. Aus den vielen Möglichkeiten wählten wir den Mottener Rundweg ab Hof und starteten Samstag morgen bei immer noch angenehmem Frühlingswetter über steil ansteigende Wiesen Richtung Wald. Entlang des Motteners führt auch die Grenze zwischen bayerischem und hessischem Teil und ehemalige Grenze der Königreiche Bayern und Preußen, so dass der Weg von zahlreichen gut erhaltenen Grenzsteinen gesäumt ist. 

Nach ca. 7 km erreichten wir die Mottener Haube, ein Aussichtsturm in Form eines Weizenbierglases, wo wir fantastische Rundumblicke über die Rhön genießen und Rast halten konnten.

Weiter ging es über mehrere An- und Abstiege nach Kothen, in der Rhönperle direkt an einem Campingplatz mit Badesee kehrten wir dann zu Mittag ein. Gestärkt führte der Weg wieder Richtung Speicherz über den Aussichtsfelsen Pilsterstein mit Blick auf beachtliche Biberdämme. Am späten Nachmittag war der 16 km Rundweg absolviert und wir näherten uns jetzt aus der anderen Richtung wieder unserem Gästehaus.

Es war eine sehr eindrucksvolle Wanderung mit vielen sattgrünen Wiesen, blühenden Himmelsschlüsselchen, Waldbächlein und Forstgebiet ohne Ende. Jedes Grundstück hat einen beachtlichen Holzvorrat liegen und dennoch ist der Wald nicht annähernd ausgeforstet.

Am Abend kehrten wir in den direkt gegenüber liegenden Gasthof Zum Biber ein, wo wir uns einmal mehr vergewisserten, dass man in Bayern etwas von Essen und Trinken versteht. Als zusätzliche Attraktion wurde uns eine Kellerführung im Gasthof geboten, denn in diesem Keller wird gebraut, gebrannt und geschlachtet. Bei den Spirituosen hat sich der Biber auf die Verarbeitung von Hagebutten konzentriert, das wohlschmeckende Ergebnis durften wir großzügig verkosten.

Mit vielen guten Eindrücken traten wir am Sonntag nach dem Frühstück die Heimreise an, einige Wanderfreunde nutzten die Gelegenheit zu einem Abstecher auf die Wasserkuppe, dem höchsten Berg der Rhön und Hessens.

Blick auf den Grillplatz im Gästehaus
Start an Hüfners Gästehaus
Der Mottener Rundweg
Unterwegs auf dem Mottener
Ganz klar Holzgegend
Das Gruppenbild der Wanderung
Aussichtsturm Mottener Haube
nochmal die Mottener Haube
Frühstück unter der Mottener Haube
Holzbruch im Wald allerorten
Rhönschaf-Familie
Der Campingplatz "Rhönperle" in Kothen
auf dem Pilsterstein
Biberdämme
Der paradiesche Keller vom Gasthof "Zum Biber"
Blick von Speicherz auf die A7
 
 

Frühjahrswanderung - Bad Kösen

Unsere Frühjahrswanderung führte uns rund um Bad Kösen entlang der Hochburg der Studentenvereinigungen.

Am 22. März erwartete uns am Treffpunkt Berggaststätte Himmelreich erstmal ein ungemütlicher kalter Wind, so dass wir uns beeilten, ins Saaletal abzusteigen, wo es dann auch viel beschaulicher zuging.  Wir steuerten den Ort Saaleck und die Burg Saaleck an. Heutzutage würde das Saal-Eck geschrieben und viel besser verdeutlichen, dass man sich am Saalebogen befindet.  Von dort war es ein kurzer Weg zur Rudelsburg und nach Bad Kösen. Unterwegs kann man diverse mehr oder weniger gelungene Denkmale an Corpsstudenten, Burschenschaften u. ä. bewundern. In Bad Kösen kehrten wir zu Mittag in der Loreley ein, ein Hotelrestaurant, unmittelbar am (herabbröckelnden) Muschelkalkfelsen gelegen. Es war sehr gemütlich, freundlich, preiswert und schmackhaft.

In Bad Kösen muss man dann eine der Saalebrücken, welche seinerzeit die Via Regia abkürzten, überqueren, um wieder ortsauswärts Richtung Himmelreich zu gelangen. Dorthin führt ein reizvoller Geotopweg mit Blick auf die Saale, aber wir sind in Lengefeld zu früh eingebogen und der Fahrstrasse gefolgt. Oben angekommen, sind wir dem Geoweg noch ein Stück rückwärts gefolgt, um zumindest das Saaletal-Panorama noch einzufangen.

Der Burgturm von Saaleck
Anstieg zur Burg Saaleck
Blick in den Ort Saaleck nach vorn
Blick in den Ort Saaleck nach links
Saalebogen unterhalb der Rudelsburg
Die Saaleck von der Rudelsburg aus gesehen
Die Rudelsburg
Rast auf der Rudelsburg
Saale-Brücke in Bad Kösen
Panoramablick vom Geoweg unterhalb der Berggaststätte Himmelreich auf einen zauberhaften Saalebogen
 
 

Winterwanderung 25. Januar - Bad Berka nach Kranichfeld

Vom Zeughausplatz Bad Berka sind wir gestartet, um bei windigem Winterwetter nach Kranichfeld zu wandern. Der Weg führt teilweise durch Feld und Flur, also eher etwas für Schönwettertage. Mit Blick auf Schloss Tonndorf passierten wir den Ort Tonndorf und erreichten das Gasthaus Bremer Hof in Kranichfeld gegen 13.00 Uhr. Nach ausgiebiger und angenehmer Einkehr ging es mit der Bahn direkt zum Ausgangspunkt zurück.

Prädikat: entspannte 10 km Wanderung ohne besondere Schwierigkeiten :)

Feldweg nach Tonndorf
ein echter Winterhund
Blick auf das Rundlingsdorf Tiefengruben
Rast mit Glühwein
Blick auf Schloss Tonndorf
Ganzjahres-Freiland-Rind
schöne Winterstimmung
Blick zur Oberburg Kranichfeld
 
 
 
 

Wanderungen 2014

Winterwanderung 26. Januar - Orlatal

Unsere erste Wanderung 2014 führte uns von Hütten nach Langenorla durchs Orlatal. Mittagseinkehr war in Langenorla, anschließend wanderten wir an Kleindembach vorbei zurück zum Startpunkt. Die Gegend ist ganz idyllisches "Niemandsland", beherbergt z. B. die Naturrindfleisch Orlatal GbR  und eignet sich wunderbar für Wanderungen und Ausflüge.

Von dieser Wanderung existieren leider nur die zwei Fotos der Außenstelle der Naturrind
oder privater Anhänger der russischen Offenstallmethode

Frühjahrswanderung 30. März - Auf dem Hexenberg Bad Berka

Die nächste gemeinsame Wanderung 2014 bei bereits herrlichstem Frühlingswetter führte uns wieder ins Weimarer Land. Von Gutendorf wanderten wir durch den Wald nach Bergern, wo bereits ein Highligth auf uns wartete, die Besichtigung der Kirche "Zum Kripplein Christi". 2008 wurde die alte Bergerner Kirche durch den irisch-amerikanischen Künstler Matt Lamb gemeinsam mit jungen Leuten aus Bergern und Umgebung im wahrsten Sinne des Wortes ausgemalt. Von hier aus liefen wir nach Hetschburg, vorbei an der sehenswerten Obermühle direkt am Ilmradweg, die ein Mehrfamilienhaus mit besonderem Ambiente beherbergt.

Mittagsrast legten wir in Hetschburg im  Lindenbaum ein, wo wir dank des Wetters schon den mit Gästen bis auf den letzen Platz gefüllten Biergartenbereich vor dem Lokal nutzen konnten. Nach erfolgter Stärkung ging es über Bad Berka zurück nach Gutendorf.

Frühstück in der Frühlingssonne
verlässliche Wegweiser
die Matt Lamb Kirche in Bergern
die Gewölbedecke hat der Künstler nicht mehr geschafft ;)
Gruppenbild vor der Kirche
super, sie post wie ein Topmodel
was für ein Blütenteppich im März
Bad Berka in Sicht
Rückkehr nach Gutendorf
 
 
 

Wanderwochenende 9. bis 11. Mai - Drei Gleichen und Bratwurstmuseum

Für das Wanderwochenende in der Gegend bei Arnstadt haben wir Quartier im CJD-Gästehaus Arnstadt hinter der Berufsschule genommen. Alles in allem ein sehr günstige, geräumige und freundliche Unterkunft. Da am Wochenende kein Berufsschulverkehr stattfindet, hatten wir am Freitag abend auch alle Parkplätze im Gelände sowie den Grillplatz hinterm Haus für uns, wovon wir gern Gebrauch machten.

Der wunderschöne Frühling machte leider gerade an diesem Wochenende etwas Pause, aber das kennt man ja von Anfang Mai. Samstag morgen starteten wir bereits 8.00 Uhr mit Gruppenticket vom nahegelegenen Hauptbahnhof mit dem Zug nach Neudietendorf und stiegen dort zu einem ebenfalls sehr freundlichen Fahrer in den Linienbus, welcher uns einmal rund um das Gewerbegebiet Erfurter Kreuz ins Freudenthal fuhr. Nach kurzem Aufstieg zur Burg Gleichen besichtigten wir die Erste der Drei Gleichen, sahen uns in Burghof, Keller und Museum um und lauschten amüsiert der Geschichte vom zweibeweibten Grafen von Gleichen. Weiter ging es durch die Autobahnunterführung nach Mühlburg und dem schon etwas anspruchsvollen Aufstieg folgend, zur Mühlburg. Auch hier gab es Burghof, Turm und vor allem zwei Museen zu besichtigen. Die Burg wird bewirtschaftet, so dass der Aufenthalt für Imbiss und Rast genutzt werden konnte. Anschließend führte die Wanderung Richtung Holzhausen durch schönen Mischwald mit sanftem Geländeverlauf auf dem Gustav-Freytag-Weg mit Panorama vom Triniusblick. Kurz vor dem Etappenziel geriet die Wachsenburg ins Blickfeld. Hier beließen wir es bei der Aussicht von unten, da auch im Bratwurstmuseum noch eine Einkehr geplant war und wanderten weiter nach Holzhausen.

Dort trennten sich die Interessen für die Dauer einer ausgedehnten Pause. Ein Teil zog das kürzlich eröffnete Café Holtzhaus in der Zufahrt zum Bratwursmuseum vor, der andere Teil startete ins Bratwurstmuseum durch. Das Holtzhaus ist für eine schöne Kaffeepause sehr zu empfehlen, Kuchen und Eis sind super, das sonstige Imbissangebot passt nicht hin und überforderte die Betreiber sichtlich. Das Bratwurstmuseum hat etwas von bayrischer Gaudi, kann man gesehen haben, muss man aber nicht. Wir wurden auf jeden Fall alle satt genug, um über die drei Anhöhen Ziegenberg, Kalkberg, Weinberg dieses Abschnittes des Otto-Knöpfer-Weges zurück nach Arnstadt zu kehren. Unterhalb des Weinberges stand das Purpur-Knabenkraut schon in Blüte, so dass wir uns auch noch am Anblick dieser Orchideen erfreuen konnten. Die klassische Wanderroute endet am sog. Riesenlöffel, von wo aus wir an der Gartenanlage Kesselbrunn vorbei unsere Unterkunft ansteuerten und jetzt endlich auch in einen kalten Regenschauer gerieten.

Am Abend hatten wir eine Stadtführung gebucht, Start am Bachdenkmal auf dem Marktplatz. Unser Stadtführer hatte vor allem den Ehrgeiz eines Geschichtslehrers und euphorisierte uns mit Zahlen und Daten. Nach Spaziergang durch den mittelalterlichen Stadtkern, die zentralen historischen Plätze einschließlich eines Gedenksteins für die Vorwende-Kundgebung am 30. September 1989 (noch vor den Montagsdemos) auf dem Holzmarkt flüchteten wir uns angesichts des immer stärkeren Regens trotz aller Sehenswürdigkeiten in das reservierte Italinierrestaurant zum Abendessen. Danach endgültig faul und fußlahm, nutzten wir im benachbarten Südbahnhof die Bahn zum Hauptbahnhof und verkürzten den Fußweg zurück zum Gästehaus damit auf 10 Minuten. Es war auch der ESC-Abend und wir verfolgten zum Ausklang des Tages im Fernsehraum amüsiert den Sieg eines/-r gewissen Conchita W.

Am Sonntag fuhren wir nach gemeinsamen Frühstück zurück nach Hause.

Gartengrill hinter dem Gästehaus
Start in Arnstadt Hbf
Blick aus der Bahn auf die Mühlburg
Der Burghof der Wanderslebener Gleiche
Wanderslebener Gleiche
in Mühlburg
Blick von der Mühlburg
Blick zur Wachsenburg
Pfingstrosen am Wegrand
Weinberge bei Arnstadt
Purpur-Knabenkraut
Bach Denkmal auf dem Arnstädter Marktplatz
Arnstädter Altstadt
Eiche am Pfarrhof Arnstadt
Erinnerung an die Wende-Kundgebung am 30. September 1989 in Arnstadt
 
 
 

15. Juni - Orchideenwanderung bei Balgstädt

Die Sommerwanderung sollte dieses Jahr eine Orchideenführung sein. Lange wurde gegrübelt "blühen sie früh, blühen sie spät...?" und der Termin flexibel gehalten. Start war in Balgstädt zwischen Laucha und Freyburg, wo uns zwei Wanderführer erwarteten, denn Laien können nicht einfach unbedarft im Orchideengebiet rumlaufen :)..., nein man hat einfach mehr davon, wenn einem Experten diese floralen Schönheiten illustrieren. Die Wanderung führte ca. 3 Std. durch die "Toten Täler", zwischendurch mit Picknick im Grünen. Neben dem Purpur-Knabenkraut, das uns schon in Arnstadt begegnet ist, gab es zahlreiche andere Orchideenarten zu bewundern, die uns die Freude machten, noch in Blüte zu stehen.

Nach der Wanderung war Einkehr in Balgstädt im Café Moness, wo wir bis zur Heimfahrt gemütlich sitzen konnten.

4. Juli - Umzug zum Pferdemarkt

Umzug diesmal bei schönstem Sommerwetter und in Konkurrenz zur so glorreich verlaufenen Fußball-WM

Herbstwanderung 14. September - Vom Grafen zum Fürsten Weißensee

Die erste Wanderung nach den Sommerferien fällt traditionell auf den Tag des offenen Denkmals und führte uns dieses Jahr vom Grafen zum Fürsten bei Weißensee.

Los ging es vor dem historischen Rathaus in Weißensee, zunächst auf dem Sagenweg, vorbei am Minnesänger-Denkmal "Walter von der Vogelweide" und dem "Elisabeth-Tor - das begehbare Buch" entlang. Weiter kamen wir an der alten Stadtmauer und der alten Wasserleitung von Weißensee auf den Helbewanderweg über Hopfenfelder bis Ottenhausen. Die Gegend ist nun mal nicht waldreich, so dass es eine Feld- und Flurwanderung wurde, die aber dank des milden Spätsommerwetters sehr beschaulich gelang.

Am "Wasserschlösschen" war es Zeit zum Picknicken. Auf dem Sagenweg ging es wieder zurück.

Anschließend hätte man sich der Runneburg oder dem Chinesischen Garten in Weißensee widmen können, aber irgendwie waren alle Wanderfreunde ungeduldig und traten die Heimfahrt an. War also ein Tag des offenen Denkmals, an dem wir alle Denkmäler ignorierten; manchmal ist eben die Aussicht auf die heimische Kaffeetafel einfach zu verlockend.

Treffpunkt am Marktplatz Weißensee
Das Wasserschlösschen
Thüringer Ackerebene mit Windrädern im Gemäldemodus
vorbei an den schönsten Quittenbäumen

2. bis 5. Oktober Wanderwochenende - Brauereienwanderung in Franken

Dank des Feiertages dehnten wir unser Herbstwanderwochenende auf 4 Tage aus und reisten in die fränkische Schweiz, um uns am Tag der Deutschen Einheit einer beliebten Brauereienwanderung anzuschließen und diese wunderschöne Gegend zu erkunden.

Franken in einem Wort zusammen gefasst, kann man nicht anders als gastlich bezeichnen. Bereits unsere Unterkunft im Gasthof Schlehenmühle überzeugte durch eine wunderschöne Lage und wohltuende Gastfreundlichkeit. Nach einem genussreichem Ankunftsabend in der Gaststätte starteten wir Freitag nach Aufseß, um dem Brauereiweg zu folgen. Als erstes erreichten wir Kathis Bräu, unter den vier anvisierten Brauereien die urigste. Die fränkische Speisekarte ist deftig, reichlich und preiswert, das Bier süß, dunkel und schwer - so eine Genusstour sollte man also mit Bedacht angehen.


Am Sonnabend war es Zeit, sich der Landschaft zu widmen und wir wurden nicht enttäuscht. Von Pottenstein folgten wir dem Anstieg zur Bergwachthütte und liefen dann auf erreichtem Höhenniveau mehr oder weniger weit um den schönen Felsenort herum. Vorbei an bizarren Felsen (manche Felsen boten auch schmale Höhlendurchgänge), immer wieder mit tollen Talblicken ging es bei sonnigem Spätsommerwetter zur Burg Pottenstein, einem mehrwöchigem Zufluchtsort der Heiligen Elisabeth nach ihrer Flucht aus Thüringen. Zum Abschluss steuerten wir das Waldcafé Pottenstein an, ein ganz putziges, verspieltes Café, wo man vor lauter Deko kaum Platz findet und wir viel Spaß hatten.

Nach einem weiteren reichhaltigen Abendessen und Frühstück in der Schlehenmühle traten wir Sonntag morgen die Heimreise an.

Das Gasthaus Schlehenmühle
die gemütliche Kathi Braurerei Aufseß
erster Halt in Kathis Bräu
Der gemütliche Biergarten in Kathis Bräu
letzte Station unsereres Brauereiweges
"Hart" erarbeitet ;)
Start in Pottenstein
Kletterfelsen
schöne Wandergegend in der Fränkischen Schweiz
ein Aussichtsfelsen bei Pottenstein
Schöner Ausblick auf Pottenstein
Bayern eben
Blick vom Aussichtsfelsen auf Tüchersfeld
Hinweis auf den Aufenthalt der Hl. Elisabeth auf Burg Pottenstein
Idyll in Pottenstein
 
 
 

Adventswanderung 19. Dezember - Mühltal Eisenberg

Weil es so schön war, zog es uns am 3. Advent nochmals ins romatische Mühltal bei Eisenberg. Die Gelegenheit Laufen mit Weihnachtsmarkt zu verbinden, ist einfach zu günstig. Wir starteten mit dem kostenfreien Buschuttle und fuhren diesmal zum Eingang nach Kursdorf, um von dort das Tal Richtung Weißenborn, vorbei an den sieben stimmungsvoll geschmückten Mühlen, zu passieren.

An jeder Mühle kehrten wir auf Imbiss, Glühwein und kleine Weihnachtseinkäufe ein, genossen Flair, Musik und Programme. Kurz vor erreichen der letzen Mühle kam uns die originelle Weihnachtsmannparade entgegen.

Nur das Wetter war nicht auf unserer und noch ärgerlicher auch nicht auf Seiten der Veranstalter - trüber Nieselregen -. Dennoch ist das Weihnachtstal einzigartig und für einen Abstecher am 3. Advent sehr zu empfehlen.

Miniaturdarstellungen in der Robertsmühle
Modell der Meuschkensmühle
Mühltalmodell-Freifläche in der Robertsmühle
Schlittenhundlager in der Amtsschreibermühle
Märchenfiguren aus Stroh in der Froschmühle
Die Bremer Stadtmusikanten
Auf dem Weg zur Weihnachtsmannparade
Hexenzauber im Wald
 
 
 
 

Wanderungen 2013

Winterwanderung 20. Januar 2013 - Ziegelrodaer Forst

Am Tag der Wahl des neuen Bürgermeisters für Buttstädt sind wir in das neue, andere, bessere, interessante, spannende, aufregende, vielseitige Wanderjahr 2013 mit einem Geländelauf durch den Ziegelrodaer Forst bei Querfurt gestartet.

Vom Parkplatz Schachtstraße in Rossleben aus sind wir bei schönstem Winterwetter mit diversen Ausblicken auf das Unstruttal, ICE-Brücken usw. zum Campingplatz Hermannseck gewandert, wo wir freundlich und gut bewirtet wurden. Den selben Weg zurück nehmend, konnten wir nochmal ausgiebig das triste Ensemble der leerstehenden Plattenbauten am Schacht Roßleben bewundern. Wer auf Wohnraumsuche ist, in diesem Andenken an den Kaliabbau in der Gegend gibt es preiswerten Wohnraum.

Start am Parkplatz Schachtstraße Roßleben
Frühstück
Wildgehege
Rückweg
Soviel Zeit muss sein

Wanderwochenende 3. - 5. Mai 2013 - Elstertal

Dieses Wanderwochenende bei schönem Frühlingswetter kam uns nach dem langen Winter sehr gelegen. Diesmal waren wir der Wismut AG auf den Spuren, welche sich in der Gegend mit Uranerzabbau u.a. durch zahlreiche verschwundene Orte "verdient" gemacht hat. Einquartiert haben wir uns im Herrenhaus Markersdorf, sehr schön, neu und freundlich. Am Freitag abend okkupierten wir das Grundstück von Bekannten in der idyllischen 30-Seelen-Gemeinde Großdraxdorf, zu welcher der Straßenwegweiser bereits nur aus einer Fahrtrichtung ersichtlich ist, um dort zu grillen, vorzufeiern und herrliche Ausblicke in die Gegend zu genießen. Bei klarem Wetter kann man bis nach Gera schauen.

Die Wanderung am Sonnabend verlief von Markersdorf über Berga / Elster zur Eulamühle und weiter über den Elsterperlenweg und Rüßdorf nach Waltersdorf, meist mit Blick auf das wunderschöne Tal der weißen Elster. Im dortigen Museumshof waren wir für einen kleinen Imbiss angemeldet. Hier ist Vorsicht geboten, das schöne Ambiente wird durch den Gastwirt - Typ Oberlehrer - deutlich beeinträchtigt. Für künftige Ausflüge würden wir diese Einkehr meiden.

Zurück ging es mit Blick zur Kirche Sorge-Settendorf, welche der Wismut ebenfalls ein rührendes Schicksal verdankt. In Markersdorf bestand Gelegenheit, dem Hoffest der ortsansässigen Agrargenossenschaft auf Kaffee und Kuchen noch einen Besuch abzustatten.

Ankunft im Herrenhaus Markersdorf
typisches "Elstertalmoos"
Exponat Museumsmühle
Dachboden der Museumsmühle
Rast
überall schöne Ausblicke
Navi
Blick ins Elstertal
Grillabend
Selbsthilfe
Fuhrpark Agrargenossenschaft
 

Sommerwanderung 9. Juni 2013 - Am Stausee Großbrembach

Es war Zeit, sich mal wieder im heimischen Landkreis umzusehen. Gestartet sind wir am Hoftor unserer Kleinbrembacher Wanderfreunde und von dort den Weinberg hoch über den Kammweg nach Großbrembach gewandert. Ein eingetretener Nagel sorgte auf diesem Weg für einen lästigen Wanderunfall. Durch den Ort geht es zum Stausee, wo in der Hälfte des Rundweges der Rost für uns brannte. Von dort hatten wir einen schönen Blick auf den Stausee und die ICE-Brücke. Ausgeruht und gestärkt umrundeten wir die andere Hälfte des Stausees, an den Ausgangspunkt zurück führte uns der Feldweg zum Weinberg und direkt an der Scherkonde entlang, wo uns zum Abschluss noch ein Platzregen erwischte. 

Start in Kleinbrembach
Fassade in Großbrembach
auf der Brücke
Schleichweg auf die ICE-Brücke
Wandern in der Thüringer Ackerebene
Mittagsrast
der Sabotage-Nagel
die ICE-Brücke
Hochwasser am Stausee
..kein unkontrollierter Nachwuchs zu verzeichnen
Blick vom Weinberg
Blick vom Weinberg
die Scherkonde
Platzregen zum Schluss
 
 
 
 

Umzug zum Pferdemarkt - 5. Juli 2013

Wie jedes Jahr haben wir auch 2013 am Umzug zur Eröffnung des Pferdemarktes teilgenommen.

Start Großemsener Weg
Rastenberger Straße
Samuel-Schröter-Straße

Herbstwanderung 8. September 2013 - Unstruttal

Unsere Spätsommerliche Wanderung führte uns in diesem Jahr durch die Weinstraße Saale-Unstrut, welche Bestandteil des nördlichsten Qualitätsweinanbaugebietes Deutschlands ist und geprägt ist von alten Terassenweinbergen, zahlreiche Weingüter, Straußenwirtschaften und Weinbauinseln.

Vom Schloss Burgscheidungen aus sind wir durch die Weinberge Richtung Segelflugplatz Laucha gewandert und an der Unstrut entlang zum Ausgangspunkt zurück. Zum Mittag kehrten wir in das Weingut Böhme in Kirchscheidungen ein und schlossen die Wanderung im Cafe des Schlosses in Burgscheidungen ab.

Blick auf die Weinberge

Wanderwochenende 27. - 29. September 2013 - Brotterode/Inselsberg

Für dieses Wochenende haben wir uns im Berggasthof "Zum Fuchsbau" am Mommelstein einquartiert und fühlten uns gut beherbergt und verpflegt.

Am Freitag abend haben wir schon ein bisschen den Blick in die Rhön und den Sonnenuntergang vom Aussichtsfelsen gegenüber bewundert.

Am Sonnabend ging es bei bestem Wanderwetter direkt durch den Wald Richtung Großer Inselsberg, wo die Plätze für das Mittagessen bestellt waren. Der Rückweg verlief über den Ort Brotterode, hier haben wir die Gelegenheit genutzt und noch ein Café aufgesucht. Von dort ging es über den Seimberg vorbei an der Inselsbergschanze zurück zum Berggasthof. Den Abend verbrachten wir bis Einbruch der Dunkelheit nochmals auf dem Aussichtsfelsen und hernach in der Gaststube - die Wirtsleute haben sich als geduldig und ausdauernd erwiesen.

Der Berggasthof
Umtrunk auf dem Aussichtsfelsen
da hatte jemand seine guten Meindl satt
die Inselsbergschanze
Blick von Brotterode zum Inselsberg
wieder was gelernt - der Vater der Klassenfahrten
Inselsberg
im Inselsberggasthaus
vorbei an der Sommerrodelbahn
fast wie im Märchenbuch
Start Richtung Inselsberg
Aussicht vom Felsen beim Mommelstein
Ausblick aus dem Hotelzimmer
 
 
 

Adventswanderung 15. Dezember 2013 - Mühltal bei Eisenberg

Schon zum dritten Mal haben wir unsere Adventswanderung in das Weihnachtliche Mühltal - ein Weihnachtsmarkt der besonderen Art - verlegt.Wir nutzen den großen Waldparkplatz Bad Klosterlausnitz und fahren mit dem Chattle-Bus an den Ausgangspunkt in Weißenborn. 

Diese Wanderung ist zwar nicht die längste, aber an kulinarischen und sonstigen Höhepunkten die dichteste. Man kann einen vielfältigen Glühweinvergleich anstellen, Essen bis zum Umfallen, Weihnachtskitsch jeder Art shoppen und überall begleitet einen Räucherkerzenduft und Musik.

Da im Internet genug Bilder und Beschreibungen vorhanden sind, stehen hier nur zwei Beispiele für die Eindrücke, die man im Weihnachtstal sammeln kann. Wenngleich das Wetter in keinster Weise vorweihnachtlich war, ist diese Art der Adventswanderung eine gelungene Einstimmung auf die Feiertage.

Mühlenminiaturen in der Robertsmühle